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Von der Toskana "stiefelabwärts" reisend gelangt man nach Latium mit seiner Hauptstadt Rom, wohin bekanntlich viele Wege führen.
Getreide, Mais und Gemüse werden neben Wein in dieser Region angebaut. Gegenden vulkanischen Ursprungs wie die Albaner Berge, die Sabiner Berge usw. eignen sich besonders für den Weinbau. Auch die Olive gedeiht auf vulkanischen Böden und Kalkböden gut. Schon von den Etruskern lernten die Latiner, die Ureinwohner Latiums, den Rebbau.
Von hier stammen so weltbekannte Weine wie der Frascati, der zu den ersten italienischen Weinen gehörte, die nach Deutschland exportiert wurden. Legendenumwoben ist der Est! Est!! Est!!! di Montefiascone, den der Diener eines Kardinals als Vorkoster während einer Reise nach Rom entdeckt haben soll. Bei den weißen Sorten herrschen die Trebbiano- und Malvasia-Sorten vor, bei den roten findet man Cesanese, Sangiovese, Montepulciano, Merlot, Ciliegiolo und auch Cabernet. |